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USA-Einreise

Die Flagge der USA weht am Empire State Building.

Ja, es ist kein Witz: die USA verlangen einen Eintritt. Allerdings wird das Ganze unter einem anderen Namen verkauft: ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Wer in die USA einreisen will, muss sich mindestens 72 Stunden vor der Einreise beim Department of Homeland Security registrieren und eine Gebühr bezahlen. (Siehe Link im Kasten rechts.) Ohne diese Registrierung ist keine Einreise möglich.

Fairer Weise muss man aber sagen, dass die Registrierung immer für zwei Jahre gültig ist und man deshalb nur maximal alle zwei Jahre wieder bezahlen muss.

Im Kasten nebenan gibt es den Link zum Department of Homeland Security. Bedanken für diese Prozedur können Sie sich dafür bei den Politikern und den Attentätern vom 11. September.

Was passiert bei der Ankunft?

Es ranken sich viele Grüchte um die Prozedur der Einreise. Generell gilt aber Folgendes: Man wird von einem Grenzbeamten "interviewt". Mit anderen Worten, der Mensch macht ein Foto (Brille abnehmen) und nimmt die Fingerabdrücke aller Finger (erst Daumen, dann die anderen). Dann macht er (in seltenen Fällen auch eine sie) je nach Laune ein wenig Smalltalk. Man will beispielsweise wissen, was man in New York macht und welchen Beruf man hat, außerdem wie lange man zu bleiben gedenkt und wann man zuletzt in den USA war. Jedenfalls ist mir das immer so gegangen. Dann gibt's ein paar Stempel in den Reisepass und man darf weitergehen. Damit ist man offiziell in die USA eingereist und hat eine dreimonatige Aufenthaltsgenehmigung. Das Ablaufdatum steht im Reisepass.

Ankunftshalle am Flughafen JFK. Zum Glück war nichts los.

Ich bin ja von Berufswegen neugierig und habe gefragt, ob man nicht alle Fotos, die man im Laufe der Jahre von mir gemacht hätte, sehen könnte. Der Beamte erwiderte, dass er das auf Abruf machen könnte. Zeigen wollte er mir die Bilder aber nicht. Kleiner Tipp: Immer freundlich sein, auch wenn man nach einem langen Flug müde ist und schnell ins Bett will. Der Beamte kann, wenn er will auch lange und viele Fragen stellen. Also einfach enspannt sein, dann geht's am Schnellsten.

Geduldig Warten

Viel Schlimmer als diese Prozedur, kann das Warten darauf sein. Je nach Tageszeit ist die Ankunftshalle voll. Es gibt in der Regel zwei Bereiche. Die für Amerikaner und die für Fremde. Am JFK ist das aber gut geregelt. Es wird für jede dieser Gruppen nur eine Warteschlange geführt. So kommt man recht schnell voran. Wenn es voll wird, kann es aber trotzdem bis zu einer Stunde dauern. Das sollte man auf jeden Fall einkalkulieren.

Genug Zeit einplanen

Auch wenn man einen weiterführenden Flug bekommen muss, sollte man diese Zeit einplanen, denn es gilt die Regel: Am ersten Flughafen in den USA reist man mit der oben geschilderten Prozedur ein. Selbst, wenn man "nur" weiterfliegen will. Bei der Buchung von weiterführenden Flügen sollte man also genug Zeit zum Einreisen und Umsteigen einplanen. Am Sichersten ist man, wenn man ausschließlich Direktflüge zum gewünschten Ziel bucht. Von Frankfurt oder München aus, erreicht man alle großen Städte in den USA direkt. Die paar Euros, die ein Umsteigeflug billiger sein mag, lohnen den Aufwand des Umsteigens in den USA nicht. Außerdem besteht immer die Gefahr, den Anschlussflug zu verpassen und dann wird es in der Regel sehr teuer.

Automaten

An einigen Flughäfen der USA kann man die oben geschilderte Prozedur auch von einen Automaten erledigen lassen. Das dürfen insbesondere Personen, die bereits häufiger in die vereinigten Staaten eingereist sind nutzen. Damit spart man sich einige Zeit. Auch der Automat nimmt die Fingerabdrücke und macht ein Foto. Das kleine Gespräch mit dem Grenzpolizisten (was durchaus auch nett sein kann) entfällt dann alllerdings.





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